Wir sind STARTKLAR!
An diesem Morgen stand das gemeinsame Engagement im Mittelpunkt: Alle Klassen der 3. Oberstufe packten tatkräftig mit an und halfen, den Kinderweg Benzenschwil auf Vordermann zu bringen.
Der Treffpunkt war um 07:30 Uhr im jeweiligen Klassenzimmer. Anschliessend machte sich die Gruppe gemeinsam auf den Spaziergang zum Kinderweg in Benzenschwil. Nach einer kurzen Wartezeit erhielten alle Jugendlichen ihre Aufgaben und konnten tatkräftig mithelfen: Äste wurden gestapelt, Grillstellen erneuert sowie Bach und Hang gesäubert.
Der Einsatz wurde gemeinsam mit der Gemeinde sowie den Verantwortlichen des Kinderwegs organisiert und durchgeführt. Für die wertvolle Zusammenarbeit und die Unterstützung möchten wir uns herzlich bedanken.
Zum gelungenen Abschluss des Einsatzes wurde um 11:00 Uhr gemeinsam eine Wurst grilliert – ein schöner Moment des Zusammenseins nach getaner Arbeit.
Einblick in Wissenschaft und Kultur
Im Rahmen der Projektwoche reisten die Klassen der 3. Real und 3. Sekundarstufe der Schule Merenschwand für drei Tage nach Genf. Die Reise wurde von der Oertli Stiftung unterstützt und von den Lehrpersonen Cedric van Wegberg und Melanie Heil geleitet.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des renommierten Forschungsinstituts CERN. Die Schülerinnen und Schüler erhielten spannende Einblicke in die Welt der modernen Physik und konnten vor Ort erleben, wie internationale Forschung funktioniert.
Neben den wissenschaftlichen Eindrücken stand auch die kulturelle Seite der Stadt im Fokus. Die Lernenden erkundeten den Genfer Altstadtbereich und setzten sich aktiv mit der französischen Sprache auseinander. Dabei führten sie Interviews mit Einheimischen und konnten ihre Sprachkompetenzen in authentischen Situationen anwenden.
Die Reise bot eine gelungene Kombination aus fachlichem Lernen, praktischer Anwendung und kultureller Erfahrung und wird den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Wo vorher quer über die Wiese gelaufen wurde, entsteht nun ein richtiger Weg – und zwar nicht irgendeiner, sondern ein von Schülerinnen und Schülern selbst gebauter. Die Projektgruppe von Raphael Küchler widmete sich der spannenden Aufgabe, einen stabilen und passenden Weg aus Steinplatten zu gestalten.Dabei wurde schnell klar: Hier ist nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Köpfchen. Die Steinplatten mussten sorgfältig vermessen, angepasst und wie ein Puzzle zusammengesetzt werden. Da keine exakten Schnitte möglich waren, brauchte es ein gutes Auge und viel Geduld, um die einzelnen Platten optimal zu platzieren.Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten mit Werkzeugen wie Wasserwaage, Vorschlaghammer, Spitzhacke und Doppelmeter – für viele eine ganz neue Erfahrung. Neben handwerklichen Fähigkeiten lernten sie auch wichtige Techniken kennen, etwa das gezielte Setzen von Winkeln oder das Einbauen kleiner Hohlräume, damit überschüssiger Kies abfliessen kann.Das Projekt verlangte Ausdauer, Teamarbeit und körperlichen Einsatz – und am Ende entsteht nicht nur ein Weg, sondern auch ein sichtbares Ergebnis harter Arbeit, auf das alle stolz sein können.
Projektleiter, Raphael Küchler
In diesem Projekt wurde es bunt, rhythmisch – und vor allem unglaublich lecker. Die Schülerinnen und Schüler tauchten während der Projektwoche in die faszinierende Welt Lateinamerikas ein und lernten den Kontinent mit allen Sinnen kennen.Ein grosser Schwerpunkt lag auf der Küche verschiedener Länder. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten typische Gerichte aus Brasilien, Mexiko, Kolumbien und Peru zu – und durften diese natürlich auch probieren (ein klarer Vorteil dieses Projekts ). So entstanden beispielsweise brasilianische Pão de Queijo und Brigadeiros, mexikanisches Mole Poblano, kolumbianische Arepas und Empanadas sowie peruanische Spezialitäten wie Lomo Saltado oder Tres Leches.Neben dem Kochen wurde auch getanzt: Beim Salsakurs kamen alle in Bewegung – nicht immer perfekt, aber mit viel Spass und Energie.Ein Projekt, das zeigt: Lernen kann man nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit den Füssen – und dem Magen.
Projektleiterinnen, Fabienne Widmer & Franziska Koch
In diesem Projekt dreht sich alles um die faszinierende Tierwelt Afrikas. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich intensiv mit den „Big 5“ – Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn – auseinander und lernen deren Lebensweise, Lebensraum und Besonderheiten kennen.Die Woche ist abwechslungsreich gestaltet: Neben spannenden Dokumentationen zu verschiedenen Tieren arbeiten die Schülerinnen und Schüler an eigenen Tierdossiers und bereiten Vorträge vor. Dabei wird recherchiert, geschrieben und präsentiert – ganz im Sinne eines eigenständigen Lernprozesses.Ein besonderes Highlight ist der Ausflug in den Zoo Zürich, bei dem die Tiere hautnah erlebt werden können. So wird das Gelernte direkt mit echten Beobachtungen verknüpft.Ergänzt wird das Projekt durch kreative Elemente wie Musik oder ein Malbuch, wodurch die Schülerinnen und Schüler das Thema auf unterschiedliche Weise vertiefen können.Ein Projekt, das zeigt: Lernen wird besonders spannend, wenn man Wissen mit echten Erlebnissen verbinden kann.
Projektleiterin, Corinne Leupi
Im Projekt „True Crime“ wurde das Schulhaus kurzerhand zum Tatort – natürlich nur im übertragenen Sinne. Die Schülerinnen und Schüler tauchten in die Welt der Spurensicherung ein und arbeiteten wie Kriminaltechniker und Kriminaltechnikerinnen.Ein Highlight war das Sichern von Fingerabdrücken. Mit Grafitpulver wurden Abdrücke sichtbar gemacht, anschliessend mit Klebestreifen aufgenommen und sauber auf Papier übertragen. Im Labor ging es dann noch einen Schritt weiter: Mit der chemischen Substanz Ninhydrin konnten selbst unsichtbare Fingerabdrücke sichtbar gemacht werden – ein Verfahren, das auch in der echten Kriminaltechnik eingesetzt wird. Auch Fussabdrücke wurden gesichert und analysiert, wodurch die Schülerinnen und Schüler weitere Einblicke in die Spurensicherung erhielten.Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten konzentriert und mit grossem Interesse. Dabei wurde nicht nur experimentiert, sondern auch genau beobachtet und dokumentiert – ganz wie bei echten Ermittlungen. Wer weiss, vielleicht wurde hier schon das nächste CSI-Talent entdeckt.
Projektleiterin, Fabienne Maag
Im Schulhaus A entsteht Kunst – und zwar von den Schülerinnen und Schülern selbst. Im Projekt von Carolynn Handschin gestalten sie Leinwände, die später eine Wand im Obergeschoss verschönern sollen.Die kreative Freiheit ist dabei gross: Die Jugendlichen können ihre Leinwände individuell gestalten oder gemeinsam an einem Kunstwerk arbeiten. Einige Werke greifen sogar Themen aus der Gemeinde Merenschwand auf, andere spiegeln persönliche Ideen und Interessen wieder.Besonders spannend ist, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur kreativ arbeiten, sondern auch Verantwortung für den gesamten Prozess übernehmen – von der Planung bis zur Umsetzung. Sie erleben hautnah, wie ein Kunstprojekt entsteht, und tauchen in die Welt der Farben, Formen und Ideen ein.Am Ende bleibt nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch ein Stück Persönlichkeit im Schulhaus zurück.
Projektleiterin, Carolynn Handschin
Einmal die Welt durch die Linse sehen – genau das konnten die Schülerinnen und Schüler im Fotografie-Projekt erleben. Ausgerüstet mit unterschiedlichsten Kameras machten sie sich auf die Suche nach dem perfekten Motiv.Dabei wurde nicht einfach nur „drauflos geknipst“: Die Jugendlichen setzten sich mit verschiedenen Techniken auseinander, experimentierten mit Perspektiven und Blickwinkeln und lernten, wie ein gutes Bild entsteht.Ein besonderes Highlight war der Ausflug nach Zürich, wo die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten direkt in der Praxis anwenden konnten. Von urbanen Szenen bis zu kreativen Detailaufnahmen war alles dabei.Auch die Vielfalt der Kameras beeindruckte: Von Polaroidkameras über Drohnen bis hin zu professionellen Spiegelreflexkameras wurde alles ausprobiert – analog wie digital. So entstand eine spannende Mischung aus Technik, Kreativität und Entdeckergeist.
Projektleiterin, Irena Isler
Im Fitness-Projekt ging es um mehr als nur Muskeln. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich ganzheitlich mit dem Thema Bewegung, Gesundheit und Körper auseinander.Ein Highlight war der Besuch im Skillspark Winterthur, wo sie sich sportlich austoben konnten. Zusätzlich erhielten sie Einblicke in ein Fitnessstudio und lernten verschiedene Geräte kennen – von der Beinpresse bis zum Latzug.Auch die Theorie kam nicht zu kurz: Themen wie Ernährung, Muskelaufbau und Regeneration wurden behandelt und diskutiert. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie wichtig die richtige Balance zwischen Training und Erholung ist – besonders auch im Hinblick auf Verletzungen.Abgerundet wurde das Projekt durch erste Einblicke in Kampfsporttechniken, bei denen Konzentration und Körperkontrolle gefragt waren.Ein Projekt, das zeigt: Fitness beginnt im Kopf – und macht am meisten Spass, wenn man selbst aktiv wird.
Projektleiterin, Julia Näf
Um Punkt 9 Uhr treffen wir uns alle in Schongau, fit und munter. Die Lamas sind im Gehege und warten auf uns. Wir machen uns bereit und jede Person bekommt ein Lama zugeteilt, das mit uns trakken geht. Jedes Lama hat einen besonderen Namen vom Besitzer bekommen, wie z. B. Matallica, Pepe, Frederico, Sämy oder Alvaro. Wir starten unsere Runde gemütlich und mit tollem Wetter. Nach 45 Minuten gibt es eine kleine Pause. In einem schönen Waldstück nehmen wir unser z‘Nüni. Danach starten wir unseren Rückweg an, wir kommen an wunderschönen Wiesen und Plätzen vorbei. Die Lamas sind ruhig und laufen entspannt mit. Es macht viel Spass. Nach knapp 6,5 km kommen wir wieder beim Ursprungsort an. Es war ein lustiger und interessanter Morgen mit den wunderbaren Lamas.
Der erste Schultag ist schon Vergangenheit. Alle Schülerinnen und Schüler mit dem ganzen Schulteam, starteten mit vielen neuen Eindrücken gut in das neue Schuljahr. Wir freuen uns auf ein spannendes, abwechslungsreiches und lehrreiches Schuljahr.